8. Juni 2026

Eine Technologie, viele Märkte – die Vielfalt der Clip-Anwendungen im Überblick

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Im Zuge steigender Anforderungen an Effizienz und Wirtschaftlichkeit in der Lebensmittelproduktion gewinnen innovative Verpackungslösungen zunehmend an Bedeutung. Clipverpackungen von Poly-clip System ermöglichen einen deutlich reduzierten Materialeinsatz bei gleichzeitig hoher Produktsicherheit. Das direkte Befüllen und Verschließen von Därmen und Schlauchbeuteln in einem Schritt

oder auch Netzen verkürzt Prozesszeiten, vereinfacht Produktionsabläufe und senkt sowohl das Verpackungsvolumen als auch den Materialverbrauch. 

 

Starke Basis im Fleischsegment

In der klassischen Fleischverarbeitung bleibt das Clippen ein zentraler Bestandteil der Produktion. Die Clipmaschinen von Poly-clip System werden kontinuierlich weiterentwickelt und decken alle Leistungsstufen ab, bis hin zum automatischen Doppelclipper FCA 160 XL für großkalibrige Produkte und hohe Produktionsvolumina. Mit der von Poly-clip System entwickelten Vier-Clip-Lösung, die die Haltekraft deutlich erhöht, lässt sich die beliebte FCA-Serie beispielsweise auch für schwere, hängende Würste mit einem Gewicht von bis zu 16 Kilogramm einsetzen.

 

Wachstum bei Convenience und Snacks

Darüber hinaus steigt die Bedeutung von Clipverpackungen für weitere Segmente. Unter der Bezeichnung clip-pak® hat Poly-clip System ein Verpackungssystem entwickelt, das alle Anwendungen zusammenfasst, bei denen Produkte in schlauchförmige Verpackungen gefüllt und per Clip an beiden Enden verschlossen werden. Als Füllgut kommen alle flüssigen, pastösen und hochviskosen – also pumpfähigen – Produkte infrage. Diese werden unmittelbar nach der Herstellung mithilfe eines Vakuumfüllers in den Darm oder Schlauchbeutel gepresst und verschlossen, beispielsweise mit dem Siegel-/Clipautomaten TSCA 120, der in einem vollautomatischen Prozess Siegeln und Clippen vereint. Sein mögliches Einsatzspektrum reicht von Fleischwaren über Käse, Suppen, Marinaden und Convenience-Produkte bis hin zu Tiernahrung und mehr. Bestückt mit einer Easy-open-Folie, eignet er sich unter anderem zur Herstellung von Snackprodukten.

 

net-pak® – industriell kompostierbares Gesamtsystem für Obst und Gemüse

Auch im Frischebereich eröffnen sich durch das Clippen neue Möglichkeiten. Netzverpackungen für Obst und Gemüse lassen sich mit dem net-pak®-System verpacken, das auf dem Somi-Netzclipper seine volle Leistungsfähigkeit entfaltet. Die gemeinsam mit Damarc Agrobotic entwickelte Maschine verarbeitet Produkte von 250 bis 800 Gramm, erreicht bis zu 25 geclippte Netzbeutel pro Minute und lässt sich problemlos in bestehende Linien integrieren. Mit net-pak®, dem abgestimmten Gesamtsystem aus industriell kompostierbaren Netzen und Labels und biologisch abbaubaren Clips, setzt Poly-clip System dabei neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit. Gegenüber folienbasierten Alternativen überzeugt net-pak® durch einen minimalen Materialeinsatz von nur 0,5 Prozent und einen deutlich geringeren Energiebedarf.

 

Neue Anwendungen im Non-Food-Bereich

Auch im Non-Food-Bereich haben sich Clipverpackungen inzwischen bewährt. Das Spektrum geeigneter Produkte reicht von chemischen und pharmazeutischen Anwendungen über Tiernahrung und Hygieneprodukte bis hin zu Kleb- und Dichtstoffen sowie technischen Pasten und umfasst nahezu alles, was flüssig bis hochviskos ist. Anwender profitieren von der dichten Verpackung, der präzisen Dosierung und der hohen Prozesssicherheit.

 

„Die Vielfalt an Lösungen machen deutlich, wie flexibel sich die Cliptechnologie an unterschiedliche Anforderungen anpassen lässt. Das Clippen hat sich weit über den ursprünglichen Einsatzbereich hinaus entwickelt und eröffnet unseren Kunden ganz neue Möglichkeiten, zu denen unsere Experten gern umfassend beraten“, sagt Dr. Alexander Giehl, CEO bei Poly-clip System. 

 

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