31. August 2026

Alternative Proteine: Verpackung wird zum strategischen Faktor

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Hattersheim am Main, August 2026 – Der Markt für alternative Proteine entwickelt sich weiter und mit ihm die Anforderungen an die Produktion. Was zunächst von Produktinnovation geprägt war, wird zunehmend zur Frage von Effizienz, Skalierbarkeit und wirtschaftlicher Umsetzung. Damit rückt die gesamte Wertschöpfungskette stärker in den Fokus. Poly-clip System beobachtet eine zunehmende Nachfrage nach Lösungen, die sich flexibel an unterschiedliche Produktkonzepte anpassen und mit wachsenden Produktionsvolumina Schritt halten. „Die nächste Entwicklungsstufe alternativer Proteine wird nicht allein durch Geschmack entschieden, sondern durch industrielle Skalierbarkeit, Produktsicherheit und Ressourceneffizienz. Genau an diesem Punkt wird Verpackung zum strategischen Faktor“, erklärt Dr. Alexander Giehl, CEO von Poly-clip System. 

Von der Produktidee zur industriellen Produktion 

Während bei etablierten Lebensmittelanwendungen vielfach die Modernisierung bestehender Produktionslinien im Vordergrund steht, entstehen im Bereich alternativer Proteine neue Produktkategorien und zusätzliche Produktionskapazitäten. Besonders dynamisch ist der Übergang von Pilotprojekten zu industriellen Strukturen. Mit der zunehmenden Professionalisierung steigen die Anforderungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. 

„Hersteller benötigen heute nicht mehr nur innovative Produktideen, sondern Lösungen, mit denen sich diese Produkte zuverlässig, sicher und wirtschaftlich in großen Volumina herstellen und verpacken lassen. Die Herausforderung liegt darin, eine Produktidee erfolgreich in die industrielle Produktion zu überführen. Deshalb verstehen wir Verpackung nicht als Einzelkomponente, sondern als Teil eines industriellen Gesamtsystems“, so Giehl. 

Skalierbare Verpackungslösungen für vielfältige Anwendungen 

Gerade bei pflanzenbasierten Produkten ist Flexibilität entscheidend, da sich Rezepturen, Texturen und Produktformate teilweise noch in der Entwicklung befinden. Die Lösungen von Poly-clip System können verschiedene Produktstrukturen verarbeiten – von schnittfähigen Anwendungen bis hin zu pastösen Proteinmassen. Der Automatisierungsgrad lässt sich dabei an unterschiedliche Produktionsvolumina und Entwicklungsstufen anpassen. 

Neben pflanzlichen Aufschnittvarianten können beispielsweise Tofu-Produkte, Pasten und Convenience-Anwendungen mit Clip-Technologie verpackt werden. Das Portfolio reicht von manuellen Maschinen für kleinere Chargen bis zu hochautomatisierten Linien für industrielle Anwendungen. Damit können Kunden mit Lösungen starten, die zu ihrem aktuellen Produktionsniveau passen, und den Automatisierungsgrad bei steigenden Produktionsvolumina schrittweise ausbauen. 

Weniger Verpackung als Teil eines Gesamtsystems 

Unter dem Leitmotiv „The packaging company with less packaging“ verfolgt Poly-clip System einen ganzheitlichen Ansatz. Unabhängige Untersuchungen von Circular Analytics in Wien belegen, dass Clip-basierte Verpackungslösungen den CO₂-Ausstoß gegenüber konventionellen Verpackungen je nach Anwendung deutlich reduzieren können. Das grundsätzliche Potenzial verdeutlichen Vergleiche für etablierte Lebensmittelanwendungen: Bei Schnittwurst weist clip-pak® im untersuchten Anwendungsszenario einen CO₂-Wert von 9,74 Gramm auf, während eine vergleichbare Tiefziehschale mit Oberfolie bei 17,42 Gramm liegt. Bei Streichwurst stehen 13,01 Gramm für clip-pak® einem Wert von 79,7 Gramm für eine vorgefertigte Schale mit Stülpdeckel und Folie gegenüber. 

Neben dem geringeren Materialeinsatz können Clip-Verpackungssysteme dazu beitragen, Transportgewicht und logistische Aufwände zu reduzieren. Im Zusammenspiel mit geeigneten Hüllenmaterialien, abgestimmten Produktionsparametern und der entsprechenden Anlagenhygiene unterstützt die Clip-Technologie zugleich stabile Prozesse und eine hohe Produktsicherheit. „Unsere Aufgabe ist es, ressourcenschonende Verpackungslösungen so auszulegen, dass sie auch im großindustriellen Maßstab effizient und zuverlässig funktionieren“, betont Giehl. 

Auch im B2B-Geschäft gewinnen solche Lösungen an Bedeutung. Hersteller alternativer Proteine beliefern zunehmend Foodservice, industrielle Weiterverarbeiter und Co-Manufacturer. Damit rücken neben der Produktion auch Anforderungen an flexible Portionierung, effiziente Handhabung und logistische Prozesse stärker in den Fokus.

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